Dienstag, 16. Juli 2013

Europa: Die wirtschaftliche Lage verschlimmert sich weiter

Die OECD sagt einen neuen Tiefpunkt bei der Arbeitslosigkeit für 2014 in Europa voraus. Nichts neues also. Man fragt sich lediglich, woher man die Aufschwungprognosen für 2014 genommen hat? 

Die Autozulassungen sind erstmals auf ein Niveau, Anno Dazumal im Jahre 1996 gesunken. 

Wer sollen denn die neuen Kunden für die Autos werden?

Angesichts einer Jugendarbeitslosigkeit von bis zu 60% in Südeuropa.

Im Juni gingen die Autozulassungen um 5,6% nach unten.

Die Automobilindustrie ist in vielen Ländern Europas eine Schlüsselindustrie.

Insbesondere darf man Deutschland hierbei aufzählen.

Für Deutschland sagt die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit) für 2014 sogar eine Verringerung der offiziellen Arbeitslosenrate von 5,3% auf unter 5% voraus.

Das wird aber wohl nur möglich sein, wenn man in Schwellenländern neue Absatzkanäle findet. Die Amerikaner weiter an den Aufschwung glauben und es einige Länder gibt, die es den Engländern nachmachen. In England konnten im Juni über 13% mehr Autos verkauft werden.

In Frankreich gab es im Juni einen Einbruch der Absatzzahlen um 8,4%. Nicht deutet darauf hin, dass der französische Präsident mit seinen Andeutungen von einem Aufschwung in Frankreich Recht haben könnte.

Erst vor wenigen Tagen hatte er sich im französischen Fernsehen mit solcherlei Äußerungen lächerlich gemacht.

Die Griechen legen wieder einmal ihr Land lahm. Durch einen Generalstreik, der den deutschen Finanzminister Schäuble, beeindrucken soll.

Alles sehr durchsichtig, helfen tut es nicht.

Griechenland bleibt ein Pulverfass, mit hohem Erpressungspotential für die Geberländer.

Um einen neuen Forderungsverzicht wird man trotzdem nicht umhin kommen.

In Europa gehen so langsam die Lichter aus.

Loewe beantragt Gläubigerschutz. Premium als Geschäftsmodell, sollte doch auch für die Autoindustrie die Rettung sein...

Dafür soll die Ökonomie angeblich in den USA umso heller strahlen.

Man feiert dort gerade einen großen wirtschaftlichen Erfolg.

McDonalds will sein erste Filiale in Vietnam eröffnen.


Kommentare:

  1. Die Dauerkrise ist jetzt klar erkennbar. Was noch fehlt sind ein oder zwei verzweifelte Mittelmeerländer, die aus dem EURO austreten, weil ihnen sonst endgültig die Luft ausgeht.

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  2. Die Spanier, Griechen, etc. werden wieder auferstehen, wahrscheinlich ohne den Euro. Aber dann wachsen diese Länder wieder. Momentan machen sie den normalen Weg einer Rezession durch und trennen schmerzaft Spreu von Weizen. Uns blüht das noch, uns mit den 5 Mio Beschäftigten in der Auto- und Zuliefererbranche. Zuzüglich den Firmen, die auch irgenwie dran hängen, wie z.B. ein grosser Teil der Event-, Messebranche. Auch der weltweite Automarkt schrumpft sich gesund gerade. Bei uns dürfte das nach der Wahl offiziell auffallen, denn wie hat Schäuble neulich gesat: "wir veröffentlichen nur gute Nachrichten"Der Smartphonemarkt auch, Apple ist in China nur noch auf PLatz 6 - zu teuer.

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